Forschungstag der DHBW

Wissenschaftler der DHBW Karlsruhe leiteten Workshops

Der Forschungstag der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, der Ende Januar am Standort Mosbach stattfand, stand in diesem Jahr unter dem Motto „Vernetzung von Forschung und Lehre“.
Professor Marcus Strand, Leiter des Studiengangs Informatik an der DHBW Karlsruhe und seine Kollegen Prof. Dr. , Krini von der DHBW Lörrach und Prof. Dr. Carsten Müller vom Standort Mosbach leiteten gemeinsam den Workshop „Künstliche Intelligenz – Funktionelle Sicherheit in Robotik und Logistik“, in dem unterschiedliche Methoden und Ansätze aus dem Bereichen Robotik und Logistik unter besonderer Berücksichtigung des Sicherheitsaspekts bei der Zusammenarbeit von Roboter und Mensch diskutiert wurden. In Zukunft werden Menschen und Roboter sich verstärkt den Arbeitsraum teilen. Dabei sollen die Maschinen dem Menschen bei seinen Tätigkeiten assistieren bzw. durch intelligente Optimierung nicht gefährden. Professor Strand und sein Team im Robot and Human Motion Lab (RaHM-Lab) der DHBW Karlsruhe entwickeln im Projekt Ergobot einen ersten Software-Prototypen, der es ermöglicht in Mensch-Roboter-Kollaboration die Roboterbewegung dynamisch an die Bedürfnisse der Menschen zu adaptieren. Die Vernetzung zur Lehre wird durch die Einrichtung eines Cobot-Roboterparks an der DHBW Karlsruhe erreicht. Die Ausbildung der Studierenden ist hier auf den aktuellsten Stand der Robotertechnik ausgerichtet. Sie lernen hier die technischen Möglichkeiten der neuartigen Robotersysteme kennen und können dieses Wissen damit auch den Dualen Partnern zur Verfügung stellen.
Den Workshop „IT-Kompetenzen Studierender vor, während und nach dem Studium“ leiteten Professor Manfred Daniel, DHBW Karlsruhe und Prof. Dr. Gerhard Götz vom Standort Mosbach, beide Teilprojektleiter im Forschungsprojekts optes. Sie wurden unterstützt durch den Kooperationspartner Prof. Dr. Guido Pinkernell von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Im Zentrum des Workshops standen zwei Promotionen eines Verbundprojekts, das im Rahmen des „Innovationsprogramms Forschung“ der DHBW gefördert wird. Das Verbundprojekt der Standorte Karlsruhe und Mosbach ist gleichzeitig Kern des neu gegründeten Wissenszentrums „Digitalisierung und Duale Hochschullehrer“, das die Implikationen, die sich aus der zunehmenden Digitalisierung von Lebens- und Arbeitswelt für die Duale Hochschullehre ergeben, untersucht.
Wichtige Initialfragen der beiden Promotionen wurden auf dem Workshop in zwei Kleingruppen erarbeitet. Die Mosbacher Promotion untersucht, welche IT-Kompetenzen Ingenieure benötigen, um in einer digitalisierten Arbeitswelt bestehen zu können und welche IT- Grundlagen in einem Studienvorkurs vermittelt werden sollten. Die Zeit nach dem Studium nimmt die Karlsruher Promotion in den Blick und fragt, welche Weiterbildungsstrategien IT-Experten für sich entwickeln. Beide moderierten Arbeitsgruppen brachten wichtige Hypothesen und Erkenntnisse zur Frage wie mit innovativen ­­­– auch digitalen – Lehr- Lernformen und Lehrinhalten im Studium selbst auf die von den Promotionen adressierten Herausforderungen reagiert werden kann.

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Text: DI/STR/DL, Foto: DHBW Mosbach