Internationales Pilotprojekt „Digitization“ ein voller Erfolg

International Office und Partneruniversitäten starten Ringvorlesung

Keine 24 Stunden nach dem Veranstaltungshinweis alle Plätze für DHBW-Studierende belegt und bereits einige Studierende auf der Warteliste: Mit dieser Resonanz hatte selbst das International Office nicht gerechnet, als es im Sommer mit der Planung einer ersten internationalen Ringvorlesung begann. Vier Hochschulen, sechs Dozierende und über fünfzig Studierende sind an der „Digitization“-Vorlesungsreihe beteiligt, die bereits jetzt ein Erfolgsprojekt ist.

„Wir wussten ja, dass im Wintersemester bei uns keine Auslandsaufenthalte möglich sein würden und dass auch einige Hochschulen im Ausland diesen Weg gehen würden. Daher war es uns wichtig, den Studierenden dennoch einen echten internationalen Mehrwert zu bieten – sowohl fachlich, als auch kulturell“, resümiert Sarah Witte. Bei der Ringvorlesung handelt es sich um ein ganz neues Format, an dem neben der DHBW Karlsruhe die Partneruniversitäten WSPA in Lublin, die PTUK in Palästina und die ISCAP in Porto beteiligt sind. Zudem konnte ein Professor aus Jordanienfür das Thema Big Data gewonnen werden. Die Vorlesungsreihe deckt eine Vielzahl von Aspekten rund um das Thema Digitalisierung ab, wie beispielsweise Artificial Intelligence, Marketingstrategien im digitalen Zeitalter sowie ethische und soziale Aspekte der Digitalisierung. Begonnen wurde die Vorlesung von Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers,  Professor für Bildungsmanagement und Lebenslanges Lernen an der DHBW Karlsruhe, mit dem Thema „Future Skills for a Future World“.

Das pädagogische Konzept beinhaltet über den fachlichen Input hinaus die Möglichkeit der Interaktion zwischen den Studierenden und fördert so ausdrücklich den interkulturellen Austausch. Die Teilnehmer*innen beteiligen sich sehr rege an den Angeboten und präsentieren etwa Aspekte ihrer eigenen Kultur oder diskutieren gemeinsam über Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz. Und das bei einem freiwilligen Zusatzangebot ohne ECTS-Vergabe.

Letzteres könnte sich in Zukunft insofern ändern, dass die neue Erasmus-Programmgeneration, die 2021 an den Start geht, Fördermöglichkeiten für curricular verankerte blended mobility vorsieht, so dass solche Formate dann inklusive einer kurzen Präsenzphase im Ausland ins reguläre Studienprogramm aufgenommen und gefördert werden können. Eine tolle Chance für Studiengänge, ihr Lehrangebot noch attraktiver zu gestalten.

„Thanks to the IOs that they are organising this for us!“ ist ein in den letzten Wochen mehrfach erhaltenes Feedback der Teilnehmer*innen, das das International Office in der Überzeugung bestärkt, dass sich der Aufwand lohnt.

Die Ringvorlesung läuft noch bis 30. November.

Text: WIT/SLT, Foto: AdobeStock_194849644_Rymden