Studium generale

„Stress lass nach“ – mit Achtsamkeit und Resilienz zu mehr Balance.

Bis zu 30 Personen waren eingeloggt, als es am 6. Mai hieß: „Stress lass nach – mit Achtsamkeit und Resilienz zu mehr Balance“.
Sabine Scheffler, Trainerin der Abteilung Competences & Training der Siemens AG, machte an praktischen Beispielen deutlich, wie es auch im Kreuzfeuer der Anforderungen eines dualen Studiums möglich ist, Stress und Druck zu reduzieren und somit langfristig gesund zu bleiben. Angefangen bei regelmäßigen Pausen, auch und insbesondere zwischen Videokonferenzen, über bewusstes Durchatmen, dem Einläuten und Ausklingenlassen des Arbeitstages mit bewussten Ritualen und einer Reduzierung der Bildschirmzeit – insbesondere vor dem Zubettgehen – sind erste Schritte leicht umzusetzen.
Auch Multitasking, so die erfahrene Mediatorin und Trainerin, führe letztendlich nicht zu mehr Produktivität, sondern nur zu schnellerer Erschöpfung. Ein bewusster Spaziergang um den Block, mehrmaliges tiefes Durchatmen oder auch kurzes Lüften könnten schon viel bewirken. Es muss nicht immer gleich eine ganze Meditation sein – kleine erste Schritte können große Veränderungen bewirken.
Und schlussendlich sei es gerade in dieser sehr digitalen Zeit auch wichtig, sich als ganzer Mensch zu zeigen – also auch in der Videokonferenz mit Bild. Denn nur dann, wenn wir uns und unser Gegenüber als Ganzes wahrnehmen, bekommen wir ein Gespür für das, was uns und anderen guttut und was wir gerade brauchen.
Der Eindruck war, dass nach anderthalb Stunden die meisten Zuhörer*innen, deutlich entspannter waren als zu Beginn des Vortrages.

Weiter geht es mit dem Studium Generale voraussichtlich im Herbst mit den Themen „Psychisch fit studieren“ und einem Vortrag zum Thema Alltagsrassismus. Die genauen Daten werden per E-Mail und auf der Homepage der DHBW Karlsruhe kommuniziert.

Text: GRÖ, Bildrechte: Sabine Scheffler