2019

Das Finanzdienstleistungsunternehmen „MLP“ verlieh Prof. Martin Haas und den Gruppen „eSea-Shark“ und „CLARITY“ die Auszeichnung „Innovationpreis in Lehre und Forschung 2019“ in Höhe von 450 Euro.

Am 15. Juni 2019 überreichten Erman Palmese und Maria Cardari, MLP, den Innovationspreis zunächst dem Team eSeaShark, das mit ihrer einfallsreichen, ausdruckstarken Präsentation ihres Projektes den ersten Preis erhalten hatte. Danach wurde das Team CLARITY prämiert. Die Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens hatten innerhalb des Seminars „Marktorientierte Produktentwicklung (MPE)“ die Aufgabe in der Zeit von 20 Wochen ein Produkt „von der Idee bis zum Prototyp“ selbst zu gestalten und dabei das bisher Gelernte aus den Bereichen der Konstruktion, Steuerungs- und Regelungstechnik, Marketing  und Projektmanagement auszuprobieren. Die Resultate waren ein Stand-Up-Paddle-Board mit e-Jet-Antrieb (eSea-Shark) und ein Filtersystem für Waschmaschinen, das Mikroplastik aus dem Abwasser filtriert (CLARITY).

Die angehenden Wirtschaftsingenieure haben mit ihrer Projektpräsentation bewiesen, dass sich innerhalb nur weniger Wochen ein Produkt von der ersten Ideenskizze bis zum fertigen Fabrikat entwickeln, refinanzieren und herstellen lässt.

Den Werdegang und die Ergebnisse hatten die Studierenden am 26. Mai vor einem hochkarätigen Publikum von Unternehmensvertretern, Professoren, Lehrbeauftragten und Eltern präsentiert.

Die MPE fördert individuelles Erfahrungslernen. Studierende trainieren dabei Entscheidungs- und Handlungskompetenzen. „Bei der Umsetzung müssen die Studierenden Arbeitsprozesse so steuern, wie sie in der Industrie gegeben sind“, fordert Professor Haas. Das Lehrkonzept wurde von ihm 2006 entwickelt und an der damaligen Berufsakademie eingeführt. Es steht unter seiner wissenschaftlichen Leitung und wird von ihm an der DHBW Karlsruhe im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen gelehrt. Das Wissenschaftsministerium hat Professor Martin U. Haas 2011 für das anwendungsorientierte Lehr- und Lernkonzept „Marktorientierte Produktentwicklung“ mit dem Landeslehrpreis ausgezeichnet. Bei der Realisierung ihrer Projekte bekommen die Studierenden Unterstützung von einem Coaching-Team.

Dipl.- Wirtsch.-Ing. Erman Palmese und Dipl.-Betriebsw. & Dipl. Päd. Maria Cardari, MLP Karlsruhe, die den Preis in Form einer Urkunde überreichten, hoben hervor: “Die abwechslungsreiche und lebendige Präsentation haben uns besonders beim Team eSea-Shark gefallen. Sie haben es geschafft, Emotionen beim Zuschauer zu wecken und mit der Produktentwicklung zu überzeugen. Professor Haas stellte abschließend fest: „Frau Cardari und Herr Palmese haben uns bei gruppendynamischen Prozessen und der Generalprobe hilfreich unterstützt, so dass die Abschlusspräsentation ein großer Erfolg für die Teams war.“

Weitere Informationen:
www.eSea-Shark.jimdosite.com
www.facebook.com/ESea-Shark
www.instagram.com/eseashark
clarity-mpe.jimdofree.com
www.facebook.com/ClarityMPE/
www.instagram.com/clarity_mpe/

Tanja Bien und Jasmin Greisel, Studentinnen der Informatik im 5. Semester, erreichten beim 14. InformatiCup der Gesellschaft Informatik den 3. Platz. Sie hatten sich gegen mehr als 40 Teams durchgesetzt und durften ihre Lösung mit vier weiteren Teams in der Endrunde präsentieren. Die Studierenden sollten eine Software implementieren, die Bilder generiert, mit denen sich ein künstliches neuronales Netz für die Erkennung von Verkehrszeichen überlisten lässt. Die von der Software generierten Bilder sollten für Menschen nicht als Verkehrszeichen erkennbar sein. Die Aufgabenstellung erforderte theoretisches Wissen, die Befähigung zu wissenschaftlichen Problemlösungen sowie moderne Präsentationstechniken.

Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist die größte und wichtigste Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum und vertritt seit 1969 die Interessen der Informatikerinnen und Informatiker in Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Gesellschaft und Politik. Mit 14 Fachbereichen, über 30 aktiven Regionalgruppen und unzähligen Fachgruppen ist die GI Plattform und Sprachrohr für alle Disziplinen in der Informatik.

2018

Professor Martin U. Haas und die MPE-Teams (Marktorientierte Projektentwicklung)„FlexEgrill“ und „FIREWINDER“ wurden von Maria Cardari und Erman Palmese, MLP Karlsruhe, am 13. Juni 2018 mit dem Förderpreis für „Praxisnahe Lehre und Forschung 2018“ ausgezeichnet. Der MLP-Preis des Karlsruher Finanzdienstleisters ist insgesamt mit 850 € dotiert.

Professor Martin U. Haas, dem wissenschaftlichen Leiter und Vorsitzenden des MPE-Lenkungskreises, ist es gelungen, für Studierende optimale Bedingungen für die praxisnahe Anwendung der Forschung herzustellen.

Den studentischen Teams des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der DHBW Karlsruhe ist es im Seminar der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ gelungen, innerhalb von 18 Vorlesungswochen innovative Produkte zu entwickeln, zu fertigen und über Social Marketing zu refinanzieren. In diesem Jahr entwickelten die angehenden Wirtschaftsingenieure den FlexEgrill - ein ökologisches Grillsystem nach dem Motto „Mit Muskelkraft ein Würstchen grillen“. FlexEgrill besteht aus einem Fahrrad mit Generator, einem Wechselrichter, einem Laderegler, einem Solarmodul, einem Akku, einem Kontaktgrill und einer Steckdose mit 220 Volt. Das zweite Produkt FIREWINDER ist ein halbautomatischer Schlauchaufwickler für die Feuerwehr. Er erleichtert die Arbeit der Feuerwehrleute und verringert die aktive Feuerlöschzeit, da das Feuerwehrteam mit dem FIREWINDER schneller wieder am nächsten Einsatzort sein kann.
 

Die Ergebnisse wurden am 17. Mai 2018 auf unterhaltsame Art und Weise vor über 150 Zuschauern präsentiert. Das Publikum bestand aus Unternehmensvertretern, der Feuerwehr Graben-Neudorf, Professoren, Lehrbeauftragten, Alumni, Pressevertretern und Studierenden.

Die MPE fördert individuelles Erfahrungslernen. Das Wissenschaftsministerium hat Professor Martin U. Haas 2011 für das anwendungsorientierte Lehr- und Lernkonzept „Marktorientierte Produktentwicklung“ mit dem Landeslehrpreis ausgezeichnet. Studierende trainieren dabei Entscheidungs- und Handlungskompetenzen. „Bei der Umsetzung müssen die Studierenden Arbeitsprozesse so steuern, wie sie in der Industrie gegeben sind“, fordert Professor Haas. Das Lehrkonzept wurde von ihm 2006 entwickelt und an der damaligen Berufsakademie eingeführt. Es steht unter seiner wissenschaftlichen Leitung und wird von ihm an der DHBW Karlsruhe im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen gelehrt. Bei der Realisierung ihrer Projekte bekommen die Studierenden Unterstützung von einem Coaching-Team. Mitglieder dieses Teams waren im Jahre 2018 Manfred Weiss, ProfessorThomas Haalboom und Professor Ralph Lausen.

Dipl.- Wirtsch.-Ing. Erman Palmese und Dipl-Betriebsw. & Dipl. Päd. Maria Cardari, MLP Karlsruhe, die den Preis in Form einer Urkunde überreichten, hoben hervor: “Die abwechslungsreiche und lebendige Präsentation haben uns bei beiden Teams sehr gefallen. Mit ihren Filmen und den gesamten Darstellungen haben es beide Teams geschafft, Emotionen beim Zuschauer zu wecken und mit der Produktentwicklung zu überzeugen. Der erste Preis geht an FlexEgrill“. Professor Haas stellt abschließend fest: „Frau Cardari und Herr Palmese haben uns bei gruppendynamischen Prozessen und der Generalprobe hilfreich unterstützt, so dass die Abschlusspräsentation ein großer Erfolg für die Teams war.“

Jil Ehnis und Andreas Mangler erhielten von der Rutronik GmbH eine Auszeichnung für die beste wissenschaftliche Publikation bei der Konferenz IWIS 2017 (International Workshop on Impedance Spectroscopy) in Chemnitz. Basis dieser Arbeit war die Bachelorthesis von Jil Ehnis im Studiengang International Business, in der sie einen „robusten und universell anwendbaren mathematischen Algorithmus zur Modellierung von beliebigen nichtlinearen Logistikprozessen“ entwickelt hat. Der speicherplatzsparende Algorithmus kann für Daten zur Produktverfolgung z.B. beim Tracking von Paketen und deren Inhalte in RFID-Anwendungen – eine Technik, die es ermöglicht einen Gegenstand mit Hilfe von Funkdatenübertragung zu identifizieren – oder in sog. Embedded Systemen im Batteriemanagement verwendet werden. Jil Ehnis schrieb ihre Bachelorthesis parallel zum Studium und ihrer Arbeit im Partnerunternehmen Rutronik.
 

Bei der Verleihung des diesjährigen Karriere-Preises der DZ BANK Gruppe gelangte die Bachelorarbeit von Marc Czarnetzki (WBK14B2) in die Finalrunde der besten neun aus insgesamt 118 eingereichten Bachelorarbeiten. Der Preis wird seit 17 Jahren für die besten Bachelor- und Masterarbeiten an deutschsprachigen Hochschulen vergeben und ist mit insgesamt 24.000 € Preisgeld der höchstdotierte Wettbewerb im Bereich der akademischer Forschung in der Bankbetriebslehre.

In seiner Studie befasste sich Marc Czarnetzki mit dem Thema „Scrip Dividend“, der Überlassung zusätzlicher Aktien statt Bardividende an die eigenen Aktionäre. Dieses in Deutschland bisher noch wenig genutzte Instrument besitzt potentiell eine hohe Bedeutung für alle Aktiengesellschaften. Marc Czarnetzkis Untersuchung leistet hier Pionierarbeit in der betriebswirtschaftlichen Forschung und kann als Entscheidungsgrundlage für die künftige Dividendenpolitik in zahlreichen AGs genutzt werden. Seine Studie zeichnet sich insbesondere durch präzise, kompakte Darstellung, originäre Konzeption mit Szenarien, betriebswirtschaftliche Souveränität und perfekte Form aus.

Die Arbeit wurde von ihm im Frühjahr 2018 in der Landesbank Baden-Württemberg erstellt und vom wissenschaftlichen Betreuer, Prof. Dr. Steffen Rasch, mit der Note 1,0 bewertet. Nach 2013 ist der Studiengang BWL-Bank in Karlsruhe damit erneut unter den besten deutschen Bachelorarbeiten des Karriere-Preises der DZ BANK Gruppe vertreten.
 

Das Unternehmen Safran Landing Systems im elsässischen Molsheim, Dualer Partner des Studiengangs BWL – Deutsch-Französisches Management, hat im Juli die begehrte Auszeichnung „Les Palmes de l’Apprentissage Transfrontalier“ für seine grenzüberschreitende Ausbildung verliehen bekommen. Die Auszeichnung wird von der Organisation AMOPA vergeben, einem gemeinnützigen Verband zur Förderung akademischer Bildung. Safran Landing Systems ist Weltmarktführer im Bereich Landesysteme für Flugzeuge und u.a. Zulieferer von Airbus. Studiengangsleiterin Prof. Dr. Angela Diehl-Becker war als Vertreterin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe eingeladen, um den Preis in Empfang zu nehmen.
 

2017

Der Landeslehrpreis 2017 für die Duale Hochschule Baden-Württemberg geht an die Studienakademie Karlsruhe

Dieses Jahr ging der Landeslehrpreis unter anderem an die DHBW Karlsruhe. Prof. Manfred Daniel und Judith Hüther konnten mit ihrem Projekt "smile" überzeugen.

„Lehre – Leistung – Lob“: Unter diesem Motto hat Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 6. Dezember den Landeslehrpreis 2017 verliehen. „Heute geht es um die vielen Dozentinnen und Dozenten, die unsere Studierenden täglich mit in neue Wissenswelten nehmen. Sie begeistern mit ihren innovativen und kreativen Ansätzen in der Lehre und bilden die nächste Generation akademisch aus - ob für die Wissenschaft oder für das Berufsleben“, sagte Bauer.

Für die Duale Hochschule Baden-Württemberg konnten den mit 50.000 € dotierten Preis Prof. Manfred Daniel und Judith Hüther von der Studienakademie Karlsruhe in Empfang nehmen. Der Wirtschaftsinformatiker und die Bildungswissenschaftlerin haben mit ihrem innovativen Lehrkonzept „smile– Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre“ die Jury rundherum überzeugt. Der Ansatz ist ein Beispiel für die gelungene interdisziplinäre Kooperation zwischen Wirtschaftsinformatik und Bildungswissenschaften. Die beiden Preisträger betonen „smile ist gleichzeitig innovatives Lehrkonzept und Förderung einer neuen Lehr/Lernkultur".

In einem Intensivseminar sorgen die beiden im Teamteaching dafür, dass Studierende der Wirtschaftsinformatik zu angehenden Experten der Digitalisierung von Lehre werden. Diese geben am Ende des Seminars Ihr neu gewonnenes Wissen zu hochschul- und mediendidaktischen Themen nach dem Prinzip „Lernen durch Lehren“ an Ihre Kommilitonen weiter. Dazu erstellen sie in Zweierteams online-Lerneinheiten und führen eine Präsenz-Lehreinheit mit Ihren Kommilitonen durch. Gerade diesen Rollenwechsel fand die Jury besonders interessant. In smile nehmen Studierende die Lehrenden-Rolle ein, um mit der neuen Sichtweise Lehre weiterzuentwickeln.

In einer zweiten Phase bekommen die Studierenden Gelegenheit, die hinzu gewonnenen Kompetenzen in Kooperationsprojekten mit Lehrenden verschiedenster Fachrichtungen praktisch durchzuspielen: Im Team unterstützen sie einzelne Lehrende dabei, innovative, meist digital (z. B. mit Erklärvideos, Online-Tests, …) gestützte Lehrkonzepte und -methoden für deren Lehrveranstaltungen umzusetzen. Dieses Know-how können die Wirtschaftsinformatikerinnen und –informatiker gut im Beruf nutzen, wenn sie beispielsweise digital gestützte IT-Schulungen und Trainings entwickeln und durchführen. Professor Manfred Daniel hebt hervor: „Auch durch die in smile gewonnene Beratungskompetenz stärken wir die Studierenden der Wirtschaftsinformatik in ihrer späteren Rolle als verantwortungsvolle Treiber digitaler Veränderungen in Unternehmen und Gesellschaft".

Insgesamt betrachtet profitieren von dem komplexen Ansatz gleich fünf verschiedene Gruppen: zunächst die Studierenden der smile-Lehrveranstaltung selbst, danach die Lehrenden mit ihrer digitalisierten Lehrveranstaltung und dann wiederum deren Studierenden. Das Education Support Center wird entlastet und nicht zuletzt gewinnt die Duale Hochschule als Wettbewerber auf dem Bildungsmarkt durch die weitere Stärkung ihrer schon ausgewiesenen Lehrkompetenz.

Das Preisgeld von 50.000 € soll in eine Stelle für das Education Support Center an der DHBW Karlsruhe investiert werden und damit wiederum den Lehrenden zugutekommen.

Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe belegt den zweiten Platz beim Innovationspreis der deutschen Digitalwirtschaft

Erneute Auszeichnung für Professor Manfred Daniel und Judith Hüther für ihr "smile"-Konzept.

Der Innovationspreis delina des Verbandes der deutschen Digitalwirtschaft (Bitkom), der auf der LEARNTEC in Karlsruhe vergeben wurde (31.01.2018), zeichnet innovative Konzepte aus, die sich mit der Zukunft des Lernens befassen. Den zweiten Platz belegte in diesem Jahr in der Kategorie Hochschule das Konzept „smile – Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre“ des Wirtschaftsinformatikers Professor Manfred Daniel und der Bildungswissenschaftlerin Judith Hüther von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe. Die beiden Karlsruher setzten sich gegen rund 100 Bewerber aus ganz Deutschland durch. Das Konzept ist gleichzeitig innovatives Lehrkonzept und Instrument der Organisationsentwicklung und damit Förderer der digitalen Lehr-/Lernkultur an der DHBW Karlsruhe. Schon im vergangenen Jahr waren die beiden Wissenschaftler mit Ihrem Konzept erfolgreich. Im Dezember erhielten Sie den renommierten Lehrpreis des Landes Baden-Württemberg im Bereich Hochschule.

Digitalisierte Lehrveranstaltungen gewinnen stetig mehr an Bedeutung. „smile“ ist Treiber der digitalen Lehr- und Lernkultur an der DHBW Karlsruhe und ist zugleich Ausweis für die hohe Lehrkompetenz der Hochschule in diesem Bereich. Die Idee hinter „smile“ ist die hochschul- und mediendidaktische Weiterqualifizierung von Studierenden der Wirtschaftsinformatik, um Dozentinnen und Dozenten bei der Digitalisierung der Lehre zu unterstützen. Das Konzept sieht einen 5-Phasen-Zyklus vor, der jährlich wiederholt wird. Den Kern bildet dabei ein zweisemestriges Seminar/Projekt im Studiengang Wirtschaftsinformatik. Die Studierenden erproben sich in der Rolle von Lehrenden und Beratern. „smile“ lässt sich auch auf andere Hochschulen mit medienaffinen Studiengängen, die eine Seminar/Projekt -Kombination ermöglichen, übertragen und anwenden.

Die gewonnenen Kompetenzen nutzen den Studierenden auch außerhalb der Hochschule. So können die angehenden Wirtschaftsinformatiker beispielsweise digital gestützte IT-Schulungen und -Trainings entwickeln und durchführen. „Durch die in „smile“ gewonnene Beratungskompetenz stärken wir die Studierenden der Wirtschaftsinformatik in ihrer späteren Rolle als verantwortungsvolle Treiber digitaler Veränderungen in Unternehmen und Gesellschaft“, heben Professor Manfred Daniel und Judith Hüther in diesem Zusammenhang hervor.

Wissenschaftler der DHBW Karlsruhe erhält „Blue Sky Young Researchers and Innovation Award“

Tero Tervahartiala, Akademischer Mitarbeiter im Studiengang Papiertechnik an der DHBW Karlsruhe und Doktorand an der TU Darmstadt ist unter den drei Preisträgern des „Blue Sky Young Researchers and Innovation Award“, der anlässlich des 25 jährigen Jubiläums des europäischen Dachverbands der Papierindustrie, der Confederation of European Paper Industries (CEPI) auf der „European Paper Week“ in Brüssel Ende November 2017 zum ersten Mal in Europa verliehen wurde. Acht versierte Forscherinnen und Forscher plädierten dort für ihre branchenverändernden Ideen. Darunter Tero Tervahartiala mit seinem Projekt „Plafco-process - Production of all-cellulose composites on a paper machine“. Er kam damit unter die Top drei und nimmt dadurch auch am globalen Wettbewerb des International Council of Forest & Paper Associations (ICFPA) Blue Sky Young Reasearchers teil.

Prof. Martin Haas und MPE-Teams werden mit Industrieförderpreis ausgezeichnet

Maria Cardari und Erman Palmese von MLP Karlsruhe hatten Ende Mai 2017 die DHBW Karlsruhe besucht, um den Industrieförderpreis "Innovation in Lehre und angewandter Forschung 2017“ zu vergeben. Der Preis des Karlsruher Finanzdienstleisters ist mit 850 € dotiert. Darüber freuen konnten sich Prof. Martin Haas und seine Studierenden-Teams. Erman Palmese und Maria Cardari, die den Preis in Form von Urkunden überreichten, lobten die Teams: “Die technische Projektumsetzung ist gelungen. Mit ihren Produktfilmen und den gesamten Darstellungen haben es die Teams geschafft, Emotionen beim Zuschauer zu wecken und zu überzeugen.“Prof. Haas stellt abschließend fest: „Herr Palmese und Frau Cardari haben uns bei gruppendynamischen Prozessen und der Generalprobe hilfreich unterstützt, so dass die Abschlusspräsentation ein großer Erfolg für die Teams war.“

Den Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der DHBW Karlsruhe ist es im Seminar der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ gelungen, innerhalb von 18 Wochen innovative Produkte von der Idee bis zum Prototypen zu entwickeln, zu fertigen und zu präsentieren.

Das Projektteam MINDING THE GAP hatte sich zum Ziel gesetzt, einen funktionsoptimierten Rollstuhl zu entwickeln, der den Anwenderinnen und Anwendern zum autonomen Ein- und Aussteigen bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel befähigt.

Das Produkt „caddy4care“ befasste sich wiederum mit der Entwicklung einer universell einsetzbaren Antriebsunterstützung für Krankenhausbetten.

Tierisch wurde es beim Projekt „Protect2Fly“. Weltweit sterben viele Bienenvölker aufgrund der schädlichen Varroa-Milbe. Das Team hat ein elektronisch geregeltes Varroa-Reduktionssystems zur Verminderung der Milbenpopulation im Bienenstock entwickelt. Die therapeutische Behandlung der Bienen erfolgt im sogenannten „Bienen-Wellness-Hotel“.

Das praxisnahe Lehr- und Lernkonzept der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ fördert eigenverantwortliches und experimentelles Lernen und geht über die reine Faktenvermittlung hinaus. Das Lehrkonzept wurde von Prof. Martin Haas entwickelt. Es steht unter seiner wissenschaftlichen Leitung und wird von ihm an der DHBW im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen seit 2006 gelehrt. Bei der Realisierung ihrer Projekte werden die Studierenden von einem Coaching-Team unterstützt. Mitglieder dieses Teams waren im Jahre 2017 Prof. Martin Haas, Herr Manfred Weiss, Herr Prof. Eric Zimmerman und Herr Prof. Thomas Haalboom.

Der Film „MINDING THE GAP“ ist hier zu sehen.

2016

Anlässlich der Absolventenfeier 2016 zeichnete die Pneuhage Stiftung zum dritten Mal besondere Leistungen der Absolventen/-innen des Studiengangs BWL-Handel aus.

Für die Nominierung durch Studiengangsleiter Prof. Dr. Rüdiger Schäfer und die Auswahl der Stiftung war die Kombination aus drei Kriterien ausschlaggebend: herausragende Studienleistungen, Originalität der Bachelorarbeit sowie besonderes Engagement zusätzlich zum Studium.

Die Dotierung des Stiftungspreises belief sich auf insgesamt 1.800 Euro für drei Preisträger.

Unter neun Kandidaten überzeugte Carina Bindewald als Siegerin die Jury des Stiftungsvorstandes. Sie erhielt als ersten Preis 1.000 Euro. Über den zweiten Platz sowie 500 Euro konnte sich Lukas Kaiser freuen. Der mit 300 Euro dotierte dritte Platz ging an Luisa Epple.

Die Prämierung der Preisträger erfolgte durch den Gründer der Pneuhage Stiftung Peter Schütterle gemeinsam mit Stiftungsvorstand Prof. Dr. Matthias Mungenast anlässlich der Absolventenfeier der DHBW Karlsruhe am 12. November 2016 in der Stadthalle Karlsruhe.

Projekt des Studiengangs Wirtschaftsinformatik der DHBW Karlsruhe überzeugt im Rahmen der Ausschreibung „Curriculum 4.0“

Im Mai 2016 hatten die Carl-Zeiss-Stiftung und der Stifterverband mit dem Förderprogramm „Curriculum 4.0“ deutschlandweit Hochschulen aufgerufen, Ideen und Ansätze der Digitalisierung für Studiengangsreformen einzureichen. Das Förderprogramm zielt darauf ab, die Curricula bestehender Studiengänge weiterzuentwickeln, neue Studieninhalte aufzugreifen sowie Studien- und Lernformen an eine zunehmend durch Digitalisierung geprägte Lebens- und Arbeitswelt anzupassen. Aus 150 eingesendeten Skizzen zum Förderprogramm „Curriculum 4.0“ hat eine Jury von Experten/-innen aus Wissenschaft und Wirtschaft die zwölf besten Anträge ausgewählt, darunter auch den von Prof. Manfred Daniel, Prof. Dr. Dietmar Ratz (beide Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik) und Judith Hüther (Education Support Center) eingereichten Antrag. DigiTransMoBiL ist das Akronym für: „Gestaltungs-Kompetenzen für die Digitale Transformation durch Modul-Bausteine mit innovativen Lehrinhalten und Lehrmethoden“. Am 24. Oktober 2016 fand in Berlin die Preisvergabe an die Gewinner des Förderprogramms statt.

Mit dem Förderbetrag in Höhe von 60.000 Euro hat der Studiengang Wirtschaftsinformatik nun über zwei Jahre hinweg die Möglichkeit, die schon vorhandenen Erfahrungen in der digitalisierten und invertierten Lehre, die im ebenfalls prämierten Projekt „MoQiK“ und anderen Projekten gemacht wurden, auf ein weiteres Feld auszuweiten. Ziel ist es, eine Modulschiene des Studiengangs an Kompetenzzielen der digitalen Transformation (wie z. B. Industrie 4.0) auszurichten und mit innovativen Lehr-/Lernformen zu gestalten. Die Ergebnisse werden in ein Sharing- und Innovationsmodell eingebettet, das für die Lehrmaterialien Qualitätssicherung, effiziente Mehrfachnutzung und dynamische Anpassung an den technischen und gesellschaftlichen Fortschritt gewährleistet.

DHBW Informatik Professorin Kay Berkling wurde Ende September mit dem „Neo Innovationspreis“ ausgezeichnet. Zusammen mit zwei Bekannten entwickelte sie die iPad App „Phontasia – und die Zauberworte“.

Die App soll Kindern mit Grammatik- und Rechtschreibproblemen helfen Zusammenhänge der deutschen Sprache besser zu verstehen. Das Preisgeld von 20.000 Euro wollen die drei Entwickler in die Weiterentwicklung der App investieren. In Zukunft soll „Phontasia“ auch für Kinder im Vorschulalter benutzbar und mit gemalten Bildern bestückt werden.

Der Neo Preis wird jedes Jahr von der Technologie Region Karlsruhe vergeben. Dieses Jahr wurden die besten Projekte im Bereich „Gamification“ gesucht und ausgezeichnet.

Prof. Martin Haas und die MPE-Teams „Lean Desk“ und „MiteLess Flight“ wurden von Maria Cardari und Erman Palmese, MLP Karlsruhe am 6. Juni 2016 mit dem Förderpreis für „Ganzheitliche Lehre 2016“ ausgezeichnet. Der Preis des Karlsruher Finanzdienstleisters ist mit 850 € dotiert.

Den Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der DHBW Karlsruhe ist es im Seminar der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ gelungen, innerhalb von 18 Wochen innovative Produkte zu entwickeln, zu fertigen und über Socialmarketing zu refinanzieren. In diesem Jahr entwickelten die angehenden Wirtschaftsingenieure den „Lean Desk“ - einen modernen Schreibtisch mit futuristischem und ergonomischem Design, bei dem per Knopfdruck Module versenkt werden können oder das Smartphone automatisch aufgeladen wird. Das zweite Produkt „MiteLess Flight“ ist ein innovatives Milbenabwehrsystem im Kampf gegen das weltweite Bienensterben. Das Team hat sich für ein elektronisch gesteuertes Varroa-Reduktionssystems zur Verminderung der Milbenpopulation im Bienenstock entschieden. Die Ergebnisse wurden am 12. Mai äußerst professionell von den Studierenden vor 250 Zuschauern präsentiert. Das Publikum bestand aus einem hochkarätigen Auditorium von Unternehmensvertretern, Imkern, Professoren, Lehrbeauftragten, Naturfreunden, Alumni, Eltern und Studierenden.

Prof. Martin Haas, dem wissenschaftlichen Leiter und Vorsitzenden des MPE-Lenkungskreises ist es gelungen für Studierende optimale Bedingungen für ein erfolgreiches Lernen herzustellen. Das praxisnahe Lehr- und Lernkonzept der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ fördert aktives Erfahrungslernen und wurde 2011 vom Wissenschaftsministerium für den innovativen un d ganzheitlichen Ansatz mit dem Landeslehrpreis ausgezeichnet. Studierende trainieren dabei Entscheidungs- und Handlungskompetenzen. „Bei der Umsetzung müssen die Studierenden Arbeitsprozesse so steuern, wie sie in der Industrie gegeben sind“, fordert Prof. Martin Haas. Das Lehrkonzept wurde von Prof. Martin Haas im Jahre 2006 entwickelt und an der damaligen Berufsakademie eingeführt. Es steht unter seiner wissenschaftlichen Leitung und wird von ihm an der DHBW Karlsruhe im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen gelehrt. Bei der Realisierung ihrer Projekte bekommen die Studierenden Unterstützung von einem Coaching-Team. Mitglieder dieses Teams waren im Jahre 2016 Herr Manfred Weiss, Herr Uwe Schwarzwälder und Herr Prof. Thomas Haalboom.

Vor 2016

Der Postbank Finance Award ist der höchstdotierte Forschungspreis in Deutschland für den Bereich der Banken.

Isabel Stümpflen, Laura Schärl und Corinna Ungers, WBK13B, Studiengang BWL-Bank, DHBW Karlsruhe, wurden mit dem Sonderpreis für die beste Visualisierung einer Studie („Bester Team-Clip“) ausgezeichnet. Das Preisgeld von 1.000 € ging vollständig an die Studentinnen. Betreut wurde das Team von Prof. Dr. Steffen Rasch, Studiengangsleiter BWL-Bank

21 studentische Teams von Universitäten und Hochschulen aus Deutschland hatten teilgenommen und sich mit dem Thema "Auswege aus dem Zinsdilemma - hat Geldanlage Zukunft?" beschäftigt. Eine überwiegend aus Universitätsprofessoren besetzte Jury wählte die Preisträger, deren Ehrung im Sommer 2015 in Bonn stattfand.

Professor Dr. Armin Pfannenschwarz, Leiter der Studiengänge Unternehmertum und Unternehmertum-ONLINE, DHBW Karlsruhe, wurde mit dem Senior-Fellowship für Innovationen in der Lehre für das Projekt „KoRe Live – 3D-Anwendungen zur Visualisierung und Virtualisierung der Kostenrechnung“ ausgezeichnet.

Die Baden-Württemberg Stiftung schreibt seit 2011 gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft  und der Joachim Herz Stiftung jährlich bis zu 15 Fellowships aus. Ziel des Programms ist es, Anreize für die Entwicklung und Erprobung neuartiger Lehr- und Prüfungsformate oder die Neugestaltung von Modulen und Studienabschnitten zu schaffen.

Mit 177 eingereichten Konzepten war die Beteiligung am Förderprogramm "Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre" das vierte Jahr in Folge sehr hoch. Die geförderten Projekte reichen von Social Video Learning über inklusive Didaktik bis hin zu einem Stresspräventionsprogramm für Medizinstudenten.

Die von Professor Pfannenschwarz entwickelte 3D-Simulation "KoRe live" hilft Studierenden, die Systematik der Kostenrechnung visuell (und damit schneller) zu erfassen und zu durchdringen. Ein per Bildschirm "begehbares" 3D-Unternehmen zeigt sowohl die realwirtschaftlichen als auch die kostenrechnerischen Prozesse. Die Lernenden können darin Kostenströme nachvollziehen, Kostenarten definieren, Kostenstellen planen, Kostenträger berechnen usw. Die Simulation kann in Vorlesungen oder Tutorien sowie als Selbstlern-Werkzeug eingesetzt werden.

Dotierung: 25.000 Euro

Prof. Dr. Katja Wengler, Leiterin Studiengang Wirtschaftsinformatik und Dr. Tobias Günther, Professor Fakultät Wirtschaft, DHBW Mannheim sowie  Dr. med.  Dietlind Tittelbach-Helmrich, Professorin Fakultät Technik und Prof. Dr. med. Hoffmann, Leiter der Studiengänge Physician Assistant und Angewandte Gesundheitswissenschaften  erhalten jeweils 20.000 Euro für ihre Projekte: „Algorithmen und Datenstrukturen“ und „From Bench to Bedside – Wissenschaftliches Arbeiten in der Medizin am Beispiel der Pankreasforschung.“

Mit dem „DHBW eCampus“ verfolgt die Duale Hochschule Baden-Württemberg das Ziel, virtuelle Lehrveranstaltungen zur gemeinsamen, standortübergreifenden Lehre zu ermöglichen. Mit der Ausschreibung soll das Zusammenwachsen der DHBW zu einem virtuellen Verbund und die Nutzung von Synergieeffekten im State University System unterstützt werden.  Aus den 12 Einreichungen an diesem Wettbewerb wurden sieben Konzeptionen ausgewählt – darunter die der Professoren der DHBW Karlsruhe und Mannheim. Im Januar ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg  im Strategiewettbewerb „Hochschulbildung und Digitalisierung“ des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung für ihre vorbildliche Digitalisierungsstrategie ausgezeichnet worden.

Die Pneuhage Stiftung zeichnete Anfang November 2015 anlässlich der Absolventenfeier der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe besondere Leistungen in der Fachrichtung Handel aus.

Teilnahmeberechtigt an der Ausschreibung zum Pneuhage Stiftungspreis 2015 waren die Studierenden im Abschlussjahrgang des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaftslehre - Handel der Fakultät Wirtschaft. Die Nominierung erfolgte auf Vorschlag des Studiengangleiters Prof. Peter Lehmeier. Als Vergabekriterien zur Bewertung galten wie im Vorjahr: herausragende Studienleistungen, Originalität der Bachelorarbeit und besonderes Engagement zusätzlich zum Studium.

Unter den zehn Nominierten konnte Julia Stiller als Siegerin überzeugen. Sie erhielt die Prämierung von 1.000 Euro. Über 500 Euro für den zweiten Platz durfte sich Katharina Julia Scholz freuen. Der mit 300 Euro dotierte dritte Platz ging an Friederike von der Heyde. Einen Sonderpreis in Form eines halben Krügerrands verlieh der Stiftungsvorstand Katrin Florence Lehmeier.

Die Auszeichnung der Preisträger erfolgte durch den Stiftungsgründer Peter Schütterle gemeinsam mit den Vorständen Prof. Dr. Matthias Mungenast und Werner Wiedemann.

Das Finanzdienstleistungsunternehmen „MLP“ verlieh Prof. Martin Haas und den Gruppen „Safe ‚n‘ Sound“ und WATERFALL“, den Förderpreis „Innovation in der Lehre 2015“ in Höhe von750 Euro.

Am 28. Mai überreichten Erman Palmese und Maria Cardari, MLP, die Auszeichnung  Prof. Martin Haas, dem Leiter der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ und den Teams in Form von Urkunden. Studierende des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen hatten die Aufgabe innerhalb von 18 Wochen den Produktentwicklungsprozess „von der Idee bis zum Prototyp“ selbst zu gestalten und dabei die bisher Gelerntes aus den Bereichen der Konstruktion, Steuerungs- und Regelungstechnik, Marketing  und Projektmanagement auszuprobieren. Die Resultate waren der No-Touch Händewaschautomat „WATERFALL“ und der kommunikative Skihelm „Safe ‚n‘ Sound“.

Die angehenden Wirtschaftsingenieure haben mit ihrer Projektpräsentation bewiesen, dass sich innerhalb nur weniger Wochen ein Produkt von der ersten Ideenskizze bis zum fertigen Fabrikat entwickeln, refinanzieren und herstellen lässt.

Den Werdegang und die Ergebnisse hatten die Studierenden am 23. Mai vor einem hochkarätigen Publikum von Unternehmensvertretern, Professoren, Lehrbeauftragten und Eltern präsentiert.

Zum ersten Mal wurde der Pneuhage Stiftungspreis für herausragende Leistungen in der Aus- und Weiterbildung verliehen. Gefordert waren herausragende Studienleistungen, eine originelle Bachelorarbeit und nicht zuletzt besonderes gesellschaftliches Engagement.
Die Verleihung erfolgte durch die Stiftungsvorstände Peter Schütterle und Prof. Dr. Matthias Mungenast anlässlich der Absolventenfeier im November 2014.
Unter den sechs Nominierten aus dem Kreis der Absolventen des Studiengangs BWL-Handel fiel die Wahl des Stiftungsvorstandes auf Leonard Budéus aus Karlsruhe, der in allen drei Punkten zu überzeugen vermochte. Besonders hervorgehoben wurde bei der Verleihung nicht nur seine Bachelorarbeit mit dem Thema „Entwicklung eines Entgelt-Anreizsystems für ein mittelständisches Unternehmen zur Steigerung der intrinsischen Leistungsmotivation“  sondern auch sein langjähriges ehrenamtliches Mitwirken bei der Organisation und Durchführung von Ferienlagern, die u.a. Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien eine kostenlose Teilnahme ermöglichen. Seine herausragenden Leistungen wurden neben der Dotierung von 1.000 Euro auch mit einem hochwertigen Schreibstift von Otto Hutt ausgezeichnet.
Beeindruckt durch das große gesellschaftliche Engagement der Bewerber, auch während des anspruchsvollen Dualen Studiums, hat sich der Stiftungsvorstand entschlossen zwei weitere Absolventen des Studiengangs BWL-Handel für ihre Leistungen mit einer Anerkennung zu bedenken. Laura Bublitz aus Karlsruhe und Anna-Lena Zimmermann aus Birkenfeld freuten sich deswegen auch neben einer Urkunde über einen hochwertigen Schreibstift von Otto Hutt.
Foto: Verleihung des Pneuhage Stiftungspreises 2014 am 8. November 2014.
v.l.n.r. Prof. Dr. Matthias Mungenast, Pneuhage Stiftung; Leonard Budéus; Anna-Lena Zimmermann; Peter Schütterle, Stiftungsvorstand; Laura Bublitz; Prof. Dr. Bernhard Herold, Leiter Studiengang BWL-Handel, DHBW Karlsruhe.

Prof. Dr. Roland Küstermann und Prof. Dr. Dietmar Ratz, Leiter des Studiengangs Wirtschaftsinformatik der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe überzeugten mit ihrem Projekt „“MoQiK -  Modul- und kursübergreifende Qualitätssicherung im Kerncurriculum“ die studentische Jury.
Mit dem DHBW Ideenwettbewerb „Innovative Lehre“ werden besonders innovative Lehrentwürfe an der Hochschule mit 5.000 Euro unterstützt. Eine Jury aus Studierenden bestimmt dabei anhand der Kriterien Niedrigschwelligkeit, Realisierbarkeit, didaktischer Mehrwert und innovativer Einsatz die die Gewinner.  Die Preisträger 2014 waren Prof. Dr. Petra Morschheuser (DHBW Mosbach), Prof. Dr. Roland Küstermann und Prof. Dr. Dietmar Ratz (DHBW Karlsruhe ), Christoph Blodig (DHBW Heidenheim), Peter Dahlmann und Prof. Dr. Andreas Griesinger (DHBW Stuttgart), sowie Prof. Dr. Bodo Möslein-Tröppner (DHBW Ravensburg).
Der Präsident Prof. Reinhold R. Geilsdörfer überreichte die Preise persönlich: „Ich freue mich sehr darüber, dass dieser Wettbewerb eine solche Vielzahl an innovativen Lehrkonzepten sichtbar gemacht hat. Er bietet den Prämierten nun auch ein Forum, das es bisher in dieser Form nicht gab – ein weiterer Gewinn dieses Projekts.“
Prof. Dr. Roland Küstermann, Prof. Dr. Dietmar Ratz und Judith Hüther (akademische Mitarbeiterin im Education Support Center) gewannen mit ihrem Projekt: „MoQiK – Modul- und kursübergreifende Qualitätssicherung im Kerncurriculum“. Dem Projektteam der DHBW Karlsruhe gehören auch Irina Fuchs und Dietmar Bender (akademische Mitarbeiter), Dennis Schulmeister ( externer Lehrbeauftragter der cormeta ag) sowie weitere Dozenten und Studierende des Studiengangs Wirtschaftsinformatik an.
Grundidee des Konzepts ist es, in gleichen Lehrveranstaltungen die gleichen Qualitätsmaßstäbe anzusetzen. Lernziele, Lerninhalte und insbesondere Lehr-, Lern-  und Übungsmaterial werden (u. a. durch Integration von Inverted Classroom) zentral angeboten. Den Abschluss bildet eine über alle Kurssäulen hinweg inhaltlich identische Prüfung. Didaktisch wird auf das Constructive Alignment (CA) gesetzt, die genaue Abstimmung zwischen Lernzielen, Lehrinhalten, Übungen und der zugehörigen Prüfungsleistung. Zur Umsetzung des übertragbaren Konzepts erfolgt fachlich zunächst eine Konzentration auf die thematisch stark aufeinander aufbauenden Kernmodule „Programmieren und Programmiertechniken“ (mit drei Lehrveranstaltungen im 1. und 2. Semester) und „Entwicklung verteilter Systeme“ (mit zwei Lehrveranstaltungen im 3. und 4. Semester) des Studiengangs Wirtschaftsinformatik.

Der Förderpreis „Preis für Innovationen in der Lehre 2014“ wurde am 5. Juni  Prof. Martin Haas und den MPE-Teams „Buttler“, „sea2water portable“ und „Keystore“ des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der DHBW Karlsruhe von MLP Karlsruhe verliehen. Der Preis ist mit 750€ dotiert. 
Den Studierenden ist es gelungen innerhalb 18 Wochen innovative marktfähige Produkte zu entwickeln, zu fertigen und über Marketing zu refinanzieren. In diesem Jahr „erfanden“ die angehenden Wirtschaftsingenieure: „Buttler“ – ein Automat der Butter in Brezeln injiziert, das „sea2water portable“ - eine als Rucksack konzipierte Meerwasserentsalzungsanlage, die beim Gehen Trinkwasser erzeugt und „Keystore“ – eine automatisierte Schlüsselverwaltung, die die Aus- und Rückgabe von Schlüsseln über ein Identifikationssystem autorisiert. Die Ergebnisse hatten sie am 22. Mai vor einem hochkarätigen Auditorium, von Unternehmensvertretern, Professoren, Lehrbeauftragten und Eltern, präsentiert.
Prof. Martin Haas, wissenschaftlicher Leiter und Initiator der MPE und seinem Team ist es gelungen für Studierende optimale Bedingungen für ein erfolgreiches Lernen herzustellen. Das praxisnahe Lehr- und Lernkonzept der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ fördert aktives Lernen und geht über  reine Faktenvermittlung hinaus. 
Studierende trainieren Handlungs- und Entscheidungskompetenzen. „Bei der Umsetzung müssen die Studierenden Arbeitsprozesse so steuern, wie sie in der Industrie gegeben sind“, fordert Prof. Martin Haas.
Das Lehrkonzept wurde von Prof. Martin Haas entwickelt. Es steht unter seiner  wissenschaftlichen Leitung und wird von ihm an der DHBW Karlsruhe im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen gelehrt. Bei der Realisierung ihrer Projekte bekommen die Studenten hilfreiche Unterstützung von einem etablierten Lenkungsausschuss und einem Coaching-Team, die sich aus Professoren und Lehrbeauftragten der Dualen Hochschule Karlsruhe zusammensetzen.
Erman Palmese und Maria Cardari, MLP, die den Preis in Form einer Urkunde überreichten, ehrten daher auch Manfred Weiß, ehemaliger Berufschullehrer und Mitglied des Coachingteams und Lenkungskreises.

Professor Dr. Armin Pfannenschwarz, Leiter des Studiengangs Unternehmertum, DHBW Karlsruhe erhielt den Landeslehrpreis 2013 aus dem Bereich der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

Er wurde ihm am 4. Dezember von der Wissenschaftsministerin Theresia Bauer überreicht. „Gute Lehre ist genauso bedeutsam, wie gute Forschung“, ist ihre Meinung. Sie solle Leidenschaft für ein Fach vermitteln, praxisnah und forschungsorientiert sein und die Lernmotivation der Studierenden fördern. „Dass wir hierfür hervorragende Beispiele im Land haben, zeigen die Preisträger, denen ich herzlich zu ihrer Auszeichnung gratuliere.“

Prof. Dr. Armin Pfannenschwarz, hat sich mit dem Thema Prüfungen und deren Nachhaltigkeit intensiv auseinandergesetzt und ein Konzept entwickelt, das sich von gängigen Prüfungssituationen abhebt: die Integrierte Live-Lehr-Klausur (ILLK).

Die ILLK umfasst vier Phasen, die im Zeitraum eines Vorlesungstages durchlaufen werden: In der Vorbereitungsphase erhalten die Studierenden eine Fallstudie mit allen relevanten Daten. In der eigentlichen Klausurphase müssen sie anwendungsorientierte Fragen zur Fallstudie beantworten, die sie unter Nutzung beliebiger Hilfsmittel bearbeiten können. Es geht in der Klausur also nicht darum, Wissen abzufragen, sondern Kenntnisse im konkreten Fall anzuwenden. Nach Abschluss der Klausur erhalten die Studierenden eine Kopie ihrer Arbeit. In der anschließenden Lösungsphase erörtern alle gemeinsam mit dem Dozenten adäquate Lösungen. Am Ende entsteht so eine Musterlösung, die die Studierenden mit ihren eigenen Ergebnissen abgleichen können. Diese Form des Feedbacks wird in der Korrekturphase noch einmal vertieft, indem die Studierenden ihre Klausuren gegenseitig evaluieren.

Die innovative Prüfungsmethode ILLK entspricht besonders dem Anforderungsprofil des Studiengangs Unternehmertum. Viele Studierende sind bereits Unternehmer, andere wollen sich zielführend darauf vorbereiten. „Die Frage ‚Was machen Sie als Entscheider in der beschriebenen Situation?“ erfordert eine wirkliche Durchdringung der Inhalte“, so Prof. Pfannenschwarz.
Mit Blick auf die Studierenden der DHBW, für die das Studium meist unter hohem Zeitdruck berufsintegriert erfolgt, entwickelt Prof. Dr. Armin Pfannenschwarz Methoden und Tools, um die Integrierte Live-Lehr-Klausur auch online anbieten zu können.

Mittelfristig soll für den gesamten Studiengang Unternehmertum eine online-gestützte Präsenzlehre realisiert werden, die es bislang in dieser Form nicht gibt. Die Einrichtung der dafür notwendigen technischen Mittel und Personalstellen rückt mit dem Preisgeld ein ganzes Stück näher.

Am 6. Juni wurde Prof. Dr. Martin Haas und seinen MPE-Teams von MLP Karlsruhe Förderpreise für „Innovation in der Lehre“ verliehen. Sie sind mit 750 Euro dotiert. Erman Palmese und Maria Cardari, MLP, die den Preis in Form von Urkunden überreichten, lobten die Teams: “Ihr Projekt und ihre  Vorstellung haben uns überzeugt. Die Präsentationen sind gut gelungen. Wir haben die Gruppen über eine längere Zeit beobachtet und sind sehr erfreut über die positiven Entwicklungen der Gruppendynamik.“

Zum vierten Mal entwickelten angehende Wirtschaftsingenieure der DHBW Karlsruhe innovative Produkte.

Darüber hinaus werden Teamfähigkeit, Methodenkompetenzen, Zeitmanagement, Kostenbewusstsein, unternehmerisches Denken und systematisches Arbeiten trainiert.

Bei der Durchführung der Projekte lernten die Studierenden im dritten Studienjahr unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Martin Haas, die Facetten des Produktentstehungsprozesses und des Projektmanagements aus eigener Erfahrung kennen.

Mit diesem Training sind die angehenden Ingenieure hervorragend auf die Berufsfelder Prozess-, Projekt- und Produktmanagement vorbereitet. Darüber hinaus wird die Handlungskompetenz und Berufsfähigkeit (Employability) der angehenden Wirtschaftsingenieure trainiert.

Die Studierenden präsentierten die Ergebnisse ihrer Produktentwicklungen am 23. Mai vor einem hochkarätigen Auditorium, das aus Unternehmensvertretern, Professoren, Lehrbeauftragten, Studierenden und Eltern bestand.

In diesem Jahr erfanden sie ein Funkfahrradschloss „easy bike“ und den „DRILLER“ ein Halbautomat zum Öffnen von Trinkflaschen, Marmeladen- und Gurkengläsern.

Im Zuge der praxisnahen Lehr- und Lernform der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ hatten es sich zwei Projektteams zur Aufgabe gemacht, mit der Entwicklung und Fertigung von zwei unterschiedlichen und überzeugenden Produkten ihr Gelerntes umzusetzen. „Bei der Umsetzung der Marktorientierten Produktentwicklung (MPE) müssen die Studierenden Arbeitsprozesse so steuern, wie sie in der Industrie gegeben sind“, forderte Prof. Martin Haas, Initiator und Leiter der MPE. Dabei wenden die Studierenden sowohl ihr Wissen aus den Ingenieurwissenschaften als auch aus der Betriebswirtschaftslehre an.

Das Projektteam „Driller“ beeindruckte mit einem vielseitig einsetzbaren Schraubverschlussöffner. Dieser ermöglicht das einarmige Öffnen von Einweggläsern und Getränkeflaschen. Allen voran Senioren wird „Driller“ ein Helfer im Alltag sein. Das Produkt ist als einziges auf dem Markt in der Lage, sowohl Plastik- und Glasflaschen als auch Konservengläser zu öffnen.

Nach den Präsentationen wurden die Innovationen bei Sekt, Selters und Häppchen gleich angewendet und ausprobiert.

Professor Haas und die MPE-Teams „AirRay“ und „grape“ des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der DHBW Karlsruhe erhielten im Juni 2012 den „Förderpreis für ganzheitliche Lehre an der Hochschule“ von MLP Karlsruhe. Der Preis ist mit insgesamt 750€ dotiert.

 

Martin Haas, Professor Fakultät Technik DHBW Karlsruhe, ist es gelungen für Studierende optimale Bedingungen für ein ganzheitliches Lernen bereitzustellen. Die beiden Teams haben die Lernergebnisse ihrer Projektarbeiten überzeugend am 24. Mai 2012 vor über 200 Zuhörern im Audimax dargestellt.

Das neuartige und praxisnahe Lehr- und Lernkonzept der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ fördert eigenverantwortliches und experimentelles Lernen und geht über die reine Faktenvermittlung hinaus. Studierende müssen marktfähige Produkte innerhalb einer vorgegebenen Zeit entwickeln, fertigen und refinanzieren, um Handlungs- und Entscheidungskompetenzen zu trainieren. Das neuartige Lehrkonzept wurde von Prof. Martin Haas entwickelt. Es steht unter seiner  wissenschaftlichen Leitung und wird von ihm an der DHBW Karlsruhe im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen gelehrt.
Im Rahmen der diesjährigen MPE-Projektgruppenarbeit, die unter dem Schwerpunkt „E-Mobilität“ stand, hatten die Studierenden einen autonom gesteuerten E-Buggy als Erntehelfer zum Einsatz bei der Weinlese oder Streuobsternte, den „grape“ und ein Luftkissenfahrzeug mit E-Antrieb den „AirRay“ entwickelt. „Die Produktentwicklungen haben überzeugt und alle Kriterien, die die MPE fordert, erfüllt“, betonte Professor Haas.

Erman Palmese (Dipl. Wirtsch.- Ing.) und Maria Cardari (Dipl. Betriebsw. & Dipl. Päd.), MLP Karlsruhe, die den Preis in Form einer Urkunde überreichten, hoben hervor: “Ihr Projekt und Ihre lebendige Präsentation haben uns beeindruckt. Mit ihren Filmen und den gesamten Darstellungen haben es beide Teams geschafft, Emotionen beim Zuschauer zu wecken und zu überzeugen.“ Prof. Haas stellt abschließend fest: „Herr Palmese und Frau Cardari haben uns bei gruppendynamischen Prozessen und der Generalprobe hilfsreich unterstützt, so dass die Abschlusspräsentation ein großer Erfolg für die Teams war.“   

Martin Haas, Professor in der Fakultät Technik der DHBW Karlsruhe erhielt den Landeslehrpreis 2011 aus dem Bereich der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

Der Landeslehrpreis wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg verliehen und wurde im Dezember von der Wissenschaftsministerin Theresia Bauer überreicht. Mit dem Landeslehrpreis werden herausragende Beispiele für exzellente Lehre gewürdigt

Professor Martin Haas wurde für das im Jahr 2006 entwickelte innovative Lehr- und Lernkonzept der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ ausgezeichnet. Studentische Teams entwickeln dabei innerhalb von 18 Arbeitswochen aus einer eigenen Idee funktionierende Produkte und präsentieren die Prototypen einem breiten Publikum. Die Teams steuern den Entstehungsprozess der Produkte, das Projektmanagement sowie die Refinanzierung der Entwicklung über Marketingmaßnahmen und Fundraising. Die praxisnahe und ganzheitliche Aufgabenstellung, das Lernen durch „Learning by Doing“ sowie das Erproben bisher gelernter Methoden und Theorien erzeugen zusammen mit dem Coaching durch die Seminarleitung bei den Studierenden hohe Lerneffekte. Darüber hinaus trainieren die angehenden Ingenieure die durch die Arbeitgeber heutzutage geforderten Handlungs- und Entscheidungskompetenzen.

Bislang wurden im Rahmen des Konzepts 550 Produktideen generiert und die Machbarkeit von 24 Produkten vor einem Lenkungsausschuss nachgewiesen. Diese Produkte wurden von 252 Studenten zu Prototypen entwickelt. Zu den Entwicklungen zählen eine fliegende Wärmebildkamera, eine Solartankstelle, ein Miniatur-Diamantgetriebe, eine mobile Meerwasserentsalzungsanlage, ein Haussicherungssystem, ein innovativer Notenständer oder ein treppensteigender Kinderwagen. Die fahrbare Gießhilfe „Gießela“ kombiniert die Eigenschaften eines Rollators und einer Gießkanne.

Im Rahmen der MPE wurden durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit über 200 Publikationen initiiert (davon vier Fernsehbeiträge) und damit Schüler für den Ingenieursberuf begeistert.

Der Förderpreis „Preis für Innovationen in der Lehre 2011“ wird Prof. Martin Haas und dem MPE-Team „BELLissimo“ des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen der DHBW Karlsruhe von MLP Karlsruhe verliehen. Der Preis ist mit 500€ dotiert.
Prof. Martin Haas, wissenschaftlicher Leiter und Initiator der MPE und seinem Team ist es gelungen für Studierende optimale Bedingungen für ein erfolgreiches Lernen herzustellen. Das neuartige und praxisnahe Lehr- und Lernkonzept der „Marktorientierten Produktentwicklung (MPE)“ fördert aktives Lernen und geht über  reine Faktenvermittlung hinaus.
Studierende sind aufgefordert, innovative marktfähige Produkte innerhalb von 18 Wochen zu entwickeln, zu fertigen und über Marketing zu refinanzieren, um Handlungs- und Entscheidungskompetenzen zu trainieren. „Bei der Umsetzung der Marktorientierten Produktentwicklung (MPE) müssen die Studierenden Arbeitsprozesse so steuern, wie sie in der Industrie gegeben sind“, fordert Prof. Martin Haas.
Das neuartige Lehrkonzept wurde von Prof. Martin Haas entwickelt. Es steht unter seiner  wissenschaftlichen Leitung und wird von ihm an der DHBW Karlsruhe im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen gelehrt. Bei der Umsetzung ihrer Projekte bekommen die Studenten hilfreiche Unterstützung von einem etablierten Lenkungsausschuss und einem Coaching-Team, die sich aus Professoren und Lehrbeauftragten der Dualen Hochschule Karlsruhe zusammensetzen.
„Ich bin stolz auf die Lernleistung der Studenten. Sie haben Hervorragendes geleistet“, waren die anerkennenden Worte von Prof. Haas nach der erfolgreichen Produkt-Präsentation am 19.05.2011. „Nicht aufgeben“ war die Devise des „BELLisimo“-Teams, dem von Herstellern von Hausüberwachungssystemen prophezeit wurde, in so kurzer Zeit nie ein intelligentes Klingelsystem entwickeln zu können. Doch die vier Studentinnen und drei Studenten hatten es aber geschafft, und konnten die Funktion des hochwertigen High-Tech-Produkts rechtzeitig zum Präsentationstermin stolz vorführen.
Erman Palmese und Maria Cardari, MLP, die den Preis in Form einer Urkunde überreichten, lobten das Team: “Ihr Projekt und ihre dynamische Vorstellung haben uns überzeugt. Der Film und die gesamte Projektpräsentation sind unter die Haut gegangen.“ „MLP hat uns bei der Generalprobe hilfsreich unterstützt, so dass die Abschlusspräsentation ein großer Erfolg für die Teams war“, konstatiert Prof. Haas abschließend.

Mit dem „Weiterbildungs-Innovations-Preis“ ehrt das „Bundesinstitut für Berufsbildung“ in Bonn jährlich herausragende Weiterbildungskonzepte mit richtungsweisenden Neuerungen. Zu den Preisträgern 2011 zählte der Studiengang „Unternehmertum“, den die Duale Hochschule Karlsruhe im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung durchführt. Das seit 2008 laufende Angebot richtet sich speziell an Unternehmer, Gründer und Nachfolger, und bietet diesen ein berufsbegleitendes akademisches Programm, das zu 100% auf die Belange von Selbständigen ausgerichtet ist.
Ministerpräsident Stefan Mappus überreichte den mit € 2.500,-- dotierten Preis auf der Bildungsmesse „didacta“ persönlich. Er zeigte sich sehr erfreut über das gute Abschneiden von Weiterbildungskonzepten aus seinem Land im Wettbewerb des BiBB. „Wir sehen dies als Bestätigung der bisherigen Arbeit und als Ansporn für die weitere Entwicklung“, so Prof. Dr. Armin Pfannenschwarz, der Studiengangs¬leiter des Programms. Er nahm den Preis ge-meinsam mit Christoph Dahl, dem Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung entgegen. „Es freut mich sehr, dass der Studiengang so erfolgreich ist und mit dieser Auszeichnung auch bundesweit Anerkennung findet.“ sagte Dahl.

https://www.dhbw-karlsruhe.de/allgemein/studiengaenge-wirtschaft/unternehmertum/

Die Stiftung „Im Dialog mit der Jugend“ des Karlsruher Personaldienstleisters Connect verlieh der CubeEase Gruppe der DHBW Karlsruhe (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen) den Förderpreis 2010 in Höhe von 2000 Euro.
In elf Wochen, so die Aufgabe von Prof. Martin Haas, Leiter der „marktorientierten Produktentwicklung“, musste ein neues Produkt entwickelt und zur Marktreife gebracht werden.
Ein Resultat war ein multifuktioneller Metallwürfel, der  Bierflaschen, Weinflaschen, Wasserflaschen öffnen kann. Außerdem sind ein Folienmesser und ein Verschluss enthalten „CubEase“ - ein Würfel der das Leben vereinfachen soll. Die Projektgruppe der Dualen Hochschule hat mit ihrer Idee bewiesen, dass sich innerhalb nur weniger Wochen ein Produkt von der ersten Ideenskizze bis zur Kleinserie entwickeln und herstellen lässt. „Die Studierenden haben Außergewöhnliches geleistet und viel gelernt, das sie auf dem Weg in den Beruf oder die Selbstständigkeit unterstützt. Mit der Auszeichnung wollen wir dazu beitragen, dass die Idee und das tolle Produkt weiterentwickelt und vielleicht auch in Großserie produziert werden kann", so Stifterin und Stiftungsvorsitzende von Connect, Ariane Durian bei der Preisverleihung.

Für den siebten Postbank Finance Award –den höchstdotierten deutschsprachigen Hochschulpreis in BWL -  hatte die Postbank Studierenden die Aufgabe gestellt, das „Retailbanking im Spannungsfeld zwischen kurzfristigem Verkaufserfolg und langfristigem Kundennutzen“ zu untersuchen. Die Studierenden zahlreicher Hochschulen haben jeweils im Team mit einem Hochschullehrer wissenschaftlich fundierte und innovative Antworten gefunden. Die sieben besten Lösungen sind mit einem Preis ausgezeichnet worden. „Sie haben die Sicherheit der Alma Mater verlassen, um mit aufgekrempelten Ärmeln das Bankgeschäft zu verbessern. Solche Menschen brauchen wir“ lobte Ralf Stemmer, Vorstand Ressourcen/Kredit der Deutschen Postbank AG und Mitglied der auch mit namhaften Hochschullehrern besetzten Jury, die Teilnehmer bei der Preisverleihung.
Der Wettbewerbsbeitrag des DHBW KA-Teams  „Interessensausgleich von Beratungsneutralität und Verkaufserfolg durch ein integratives Punktesystem. Ein lineares Bewertungsmodell und eine zweistufige empirische Analyse" wurde mit 2500 Euro prämiert. Als Eva-Jasmin und Florian Seifert (Dualer Partner: LBBW) sowie Mailin Dalk und Ricarda Nobis (Dualer Partner: Commerzbank) den Beitrag einreichten, studierten sie noch im 3. Semester. „Ich bin sehr stolz auf meine Studierenden“, so Prof. Dr. Steffen Rasch, Studiengangsleiter BWL-Bank, der das Team betreute.

Das „Bundesinstitut für Berufsbildung“ (BiBB), eine Institution des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, ernannte den innovativen Studiengang im Dezember 2009 zum "Ausbildungsangebot des Monats".

Innovative Lehrmethoden

Das Bundesinstitut für Berufsbildung lobte insbesondere die modernen Lehrformen, die angewandt werden, um das  Qualifikationsziel  - die Entwicklung der unternehmerischen Handlungskompetenz (bestehend aus Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz) zu erreichen. Neben Vorlesungen und Übungen werden Planspiele, unternehmerische Simulationen, Case Studies, Trainingsseminare, Workshops, Exkursionen und Vorträge von Unternehmern und Experten angeboten. Die Teilnehmer werden dabei nicht als passive Empfänger, sondern als Mitwirkende einer Community gesehen.

Unterrichtszeiten am Wochenende

Ein weiteres Kriterium für die Auszeichnung war, dass der Studiengang aufgrund des Zeitmodells (die Präsenzzeiten an der Hochschule sind jeweils auf Freitag und Samstag konzentriert) auch und gerade für Personen geeignet ist, die sich bereits in einer verantwortungsvollen Position befinden, z.B. als Gründer, als Partner oder als Inhaber.

Studiengang wird an Bedeutung gewinnen

Prof. Dr. Armin Pfannenschwarz, Studiengangsleiter des Studienganges Unternehmertum an der DHBW Karlsruhe, freute sich über die positive Nachricht aus Bonn und ist sich sicher, dass das Ausbildungsangebot in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnt, wenn er sagt: „Die Führung eines kleinen oder mittleren Unternehmens verlangt heute deutlich mehr vom Inhaber oder Geschäftsführer als beispielsweise noch vor einer Generation. Die beste Vorbereitung ist für junge Unternehmer und Nachfolger daher gerade gut genug".