Akademische Jahresfeier 2021

Erfolg verbindet: Unternehmen und Duale Hochschule – eine kluge Partnerschaft

Im vergangenen Jahr musste die Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. Das letzte Jahr hat aber auch gezeigt, dass das Thema aktueller denn je ist, und so fand die Akademische Jahresfeier nun erstmalig Mitte Mai 2021 online statt.

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe kann sich Jahr für Jahr auf ihre mehr als 1000 Partnerunternehmen aus der TechnologieRegion Karlsruhe und darüber hinaus verlassen. Sie sind es, die ein duales Studium überhaupt erst möglich machen – von der Auswahl geeigneter Studienbewerber*innen über den Studienverlauf bis hin zum erfolgreichen Abschluss sind sie eng mit der DHBW vernetzt. Die regelmäßigen Praxisphasen in den Unternehmen sind wesentlicher Bestandteil des anspruchsvollen und hochqualifizierenden Studiums. Gerade in der derzeitigen globalen Wirtschaftskrise, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, halten Sie als zuverlässige Partner unvermindert an der intensiven Zusammenarbeit mit der DHBW Karlsruhe fest. Sie ermöglichen es, durch innovative Projekte und Lehrformen auch in der Pandemiezeit, den Praxisteil der Studierenden nicht nur zu gewährleisten, sondern stetig zu verbessern. Damit sichern Sie qualifizierten Nachwuchs für Industrie und Wirtschaft.

Beispiele aus der Praxis

Und genau dieser kompetente Nachwuchs zeigte auf der Akademischen Jahresfeier sein Können. Pauline Patzwald, Studentin bei dm stellte zusammen mit der Fachverantwortlichen Lernen und Entwickeln- Ausbildung & Studium des dm- drogerie markt, Katja Knapp, und Professor Peter Lehmeier, DHBW Karlsruhe, das Modul „Integrationsseminar“ im Studiengang BWL-Handel vor. Hier gilt es, kooperativ eine Projektaufgabe zu lösen und theoretische Inhalte direkt in die Praxis zu überführen. Am Beispiel der Praxisaufgabe aus dem vergangenen Jahr – wie kann dm mit erlebnisorientierter Kommunikation noch besser mit seinen Zielgruppen in den Austausch kommen – zeigte das Team wie Studierende und Partnerunternehmen Hand in Hand zusammenarbeiten. Das heißt Studium erleben, theoretische Inhalte direkt in die Praxis umsetzen. Hier findet Wissenstransfer und Vernetzung statt.

Sebastian Kumpf, Assistenz der Geschäftsführung, Kumpf GmbH & Co KG, und Alumni des Studiengangs Unternehmertum, gab Beispiele aus einem produzierenden Partnerunternehmen und zeigte, was Studierende und Azubis unter dem Motto „Pioniergeist ist relevant für eine erfolgreiche Zukunft“ alles bewerkstelligen können. Kumpf sieht das größte Potential für eine Weiterentwicklung des Unternehmens und der Mitarbeiter*innen in der Ausbildung. Die Angestellten und Studierenden sollen persönlich wachsen. Dafür werden auch ungewöhnliche Methoden angeboten, wie z. B. Seminare mit Pferden in der Reitacademie.

In Programm „Selbstgesteuertes Lernen in der Ausbildung mit EduScrum“ das der Ausbildungsleiter der Siemes AG Karlsruhe, Christian Bentz, zusammen mit  Boris Rojs, Lernprozessbegleiter, Siemens AG und Linus Pust, Student, DHBW Karlsruhe, Siemens AG, vorstellte,  geht es darum Studierende nachhaltig auf das Arbeitsleben vorzubereiten. Auch hier finden innovative Lehrformen Anwendung. So gibt es z.B.  keinen Frontalunterricht, es werden Entwicklungsgespräche mit den Studierenden durchgeführt, sie arbeiten von Anfang an an echten Projekten und können ihr Fachwissen gleich in die Praxis umsetzen. „Da gibt es manchmal auch Frust, wenn etwas nicht gleich klappt, aber das ist dann eine Lernerfahrung. Außerdem kann ich mich jederzeit an meinen persönlichen Lernbegleiter wenden,“ berichtete Linus Pust, der im zweiten Semester beim Partnerunternehmen Siemens Informatik studiert.

Abschluss mit Konzertvideo

„Ich freue mich, dass wir heute einige besonders überzeugende Praxiskonzepte kennengelernt haben. Ich bedanke mich herzlich bei den Unternehmen für ihr außerordentliches Engagement und natürlich auch allen Rednern, insbesondere bei dem Präsidenten der IHK Karlsruhe, Wolfgang Grenke, der in seiner Festrede „Mit praktischer Erfahrung zum beruflichen Erfolg“ erfrischend und aus dem Leben gesprochen hat. Mein Dank gilt auch allen Akteuren die zu dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben,“ leitete Rektor Prof. Dr. Stephan Schenkel auf das Abschlussvideo des Sinfonieorchesters an der DHBW Karlsruhe über, in dem die Musiker sich mit dem Folksong „Auld Lang Syne“ verabschiedeten.                                                            

Anschließend hatten die Teilnehmer*innen noch die Möglichkeit, sich im virtuellen Foyer der DHBW Karlsruhe zwanglos auszutauschen.