DHBW Karlsruhe präsentiert KI-Forschungsprojekt beim 9. Forum Anthropozän

Praxisorientiertes Forschungsprojekt entwickelt KI-gestützte Lösungen für Information, Orientierung und Wissenstransfer im Nationalpark Hohe Tauern.

Die DHBW Karlsruhe stellte beim 9. Forum Anthropozän in Heiligenblut am Großglockner die Ergebnisse eines einjährigen Forschungsprojekts mit Integrationsseminar zum Thema „Künstliche Intelligenz & Nationalpark Hohe Tauern“ vor.

Prof. Dr. Katja Wengler vom Zentrum für Wirtschaftsinformatik der DHBW Karlsruhe präsentierte gemeinsam mit den Studierenden Olaf Rose und Manuel Rettig innovative Ansätze für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Nationalpark Hohe Tauern. 

Im Mittelpunkt standen digitale Lösungen, die Besucher*innen künftig bei der Information und Orientierung im Nationalpark unterstützen können. Vorgestellt wurde unter anderem das Konzept eines KI-gestützten Chatbots.

Das Forschungsprojekt verbindet aktuelle Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz mit konkreten Fragestellungen aus der Praxis. Im Rahmen des Integrationsseminars des Studiengangs Wirtschaftsinformatik entwickelten die Studierenden innovative Lösungsansätze, die den Wissenstransfer erleichtern und das Besuchserlebnis im Nationalpark sinnvoll ergänzen können. So werden wissenschaftliche Lehre und anwendungsorientierte Forschung miteinander verknüpft.

Das Forum Anthropozän brachte unter dem Leitthema „Connectedness. Zukunftsverbunden. Nationalparks im Anthropozän“ internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Die Präsentation bot den Studierenden die Gelegenheit, ihre Projektergebnisse einem interdisziplinären Fachpublikum vorzustellen und sich über Potenziale und Herausforderungen des KI-Einsatzes im Kontext von Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung auszutauschen.

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Text: S. Wagner, Fotos: C. Senger