DHBW Live: Let‘s talk about… #studierendegewinnen

Was macht Unternehmen für Bewerber*innen attraktiv? Einblicke aus der DHBW Live Reihe

Was macht Unternehmen für Bewerber*innen attraktiv? Dieser Frage widmete sich die 12. Ausgabe der Online-Veranstaltungsreihe „DHBW Live: Let‘s talk about…“ unter dem Titel #studierendegewinnen.

Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Stephan Schenkel, Rektor der DHBW Karlsruhe, erhielten die knapp 60 Teilnehmenden Einblicke in die aktuellen Ergebnisse der Evaluationen der Erstsemesterstudierenden und Dualen Partner. Isabelle Pelz vom Education Support Center der DHBW Heilbronn stellte die Wege der Studierenden an die DHBW und zum Dualen Partner vor: Plätze werden vor allem über die Stellenanzeigen der Unternehmen gefunden sowie über die Webseiten der DHBW Standorte (HN, KA). Bei der Unternehmenswahl achten die Studierenden besonders auf gute Entwicklungs- und Karriereperspektiven, die Branche und das Image des Unternehmens. Aber auch die Nähe zum Wohnort ist für ein Drittel der Studienanfänger*innen ein entscheidendes Kriterium.

Diese Rückmeldungen passen zu den aktuell veröffentlichten Ergebnissen der 19. Shell Jugendstudie. Prof. Dr. Frederick de Moll (Universität Bielefeld) gab in seiner Keynote hierzu einen umfassenden Einblick in den Bereich „Bildungs- und Berufsorientierung junger Menschen in Deutschland“. Klassische Tugenden und Werte spielen für junge Menschen weiterhin eine große Rolle; Fleiß und Sicherheit sind hoch im Kurs, an erster Stelle stehen jedoch Freundschaft, Familie und Partnerschaft. Zudem ist ein hoher Lebensstandard ein wichtiges Ziel. Insgesamt lässt sich bei jungen Menschen eine ausgeprägte Wahrnehmung für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, wie etwa Krieg oder Armutsrisiken, feststellen. Trotz alledem blicken sie mit großer Zuversicht auf die gesellschaftliche Zukunft, wie auch auf ihren persönlichen beruflichen Werdegang. Die jungen Menschen zeigen darüber hinaus eine hohe Leistungsbereitschaft. Zwei Drittel sind offen dafür, viel zu arbeiten, wenn sie dadurch mehr Geld verdienen können. Dieser Wert ist seit zwei Jahrzehnten nahezu unverändert.

Die Shell Jugendstudie unterscheidet verschiedene Typen an Jugendlichen, die sich unter anderem durch einen unterschiedlichen Fokus im Berufsalltag charakterisieren lassen. Hierzu zählen die bodenständigen und die durchstartenden Jugendlichen, die Idealisten*innen und die Distanzierten. Ausführliche Informationen zur Studie finden sich auf der Webseite https://www.shell.de/ueber-uns/initiativen/shell-jugendstudie-2024.html .

Im Anschluss gab René Stephan, Leiter der Hochschulkommunikation und Marketing der Studienakademie Karlsruhe, einen Überblick über die Unterstützungsangebote der DHBW, die bei der Besetzung der Studienplätze helfen sollen. Die DHBW unterstützt Unternehmen zum Beispiel, indem sie eine Bewerberbörse bzw. ein Bewerbungsportal anbietet, verschiedene Informationsmaterialien zur Verfügung stellt und ihnen die Beteiligung an Messen und Social-Media-Beiträgen ermöglicht.
 

Weiterführende Informationen der DHBW Karlsruhe:
https://www.karlsruhe.dhbw.de/duale-partner/unterstuetzung-durch-die-dhbw.html#anchor-main-content

Weiterführende Informationen der DHBW Heilbronn:
Unser Bewerbungsportal unterstützt Sie dabei, passende Bewerber*innen zu finden: https://bewerbungsportal.heilbronn.dhbw.de/
Falls Sie bereits Studienplätze anbieten, aber noch keinen Zugang zum Bewerbungsportal der DHBW Heilbronn erhalten haben, melden Sie sich gerne direkt unter: bewerbungsportalnoSpam@heilbronn.dhbw.de.

Fazit: Es lohnt sich für Unternehmen, junge Menschen für das Duale Studium zu gewinnen - sie erhalten leistungsbereite und sicherheitsorientierte Mitarbeiter*innen.

Nächster Termin am 02. Juli 2026
#studienabbruchvermeiden: Wie lassen sich Hürden im dualen Studium erfolgreich meistern?

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