Elektrotechnik: Windkraftanlagen im Labormaßstab
Fünfter Teil der Artikelserie "Neues aus der Fakultät Technik": Analyse einer Windkraftanlage im Labormaßstab
Windkraftanlagen als wesentlicher Baustein der Energiewende
Windenergie zählt heute zu den leistungsstärksten erneuerbaren Energiequellen. Gerade im Verbund mit mehreren Einheiten, stellen moderne Windkraftanlagen große elektrische Leistungen bereit und können sowohl an Land (Onshore) als auch auf See (Offshore) installiert werden. Insbesondere Offshore-Anlagen profitieren von gleichmäßigeren Windgeschwindigkeiten, welche zu stabileren Einspeiseleistungen und verbesserter Planbarkeit am Netzanschluss führt.
Mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Erzeuger, steigen jedoch auch die Anforderungen am Netzanschluss. Windkraftanlagen übernehmen heute zunehmend Aufgaben, die früher konventionellen Kraftwerken vorbehalten waren. Dazu gehören Beiträge zur Primärregelung (Stabilisierung der Frequenz) über die in der Mechanik gespeicherte Rotationsenergie, als auch die Bereitstellung von Blindleistung zur Spannungshaltung.
Dieser Artikel ist der Teil der neuen Artikelserie "Neues aus der Fakultät Technik".
Hier gewährt die Fakultät Technik spannende Einblicke in herausragende Arbeiten aus allen Studiengängen der Fakultät. Die Serie zeigt die Vielfalt und Praxisnähe der technischen Ausbildung und macht die innovative Kraft des dualen Studiums greifbar. Aus jedem Studiengang werden wegweisende Projekte, Studien- und Abschlussarbeiten vorgestellt, die unter anderem von Studierenden in enger Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen entwickelt wurden. Von nachhaltigen Energielösungen über intelligente Automatisierung bis hin zu zukunftsweisenden IT-Konzepten präsentiert die Serie die gesamte Bandbreite technischer Innovation.