Experte der DHBW Karlsruhe erklärt den Einfluss von Farben am Point of Sale

Gestaltung von Preisschildern im Handel steuert Wahrnehmung und Kaufentscheidungen

Jan Michael Rasimus, Leiter des Eye-Tracking-Labors der DHBW Karlsruhe, ordnet im Gespräch mit Badische Neueste Nachrichten-Redakteurin Jennifer Wuchner die Wirkung farbiger Schilder und Preisangaben ein.

Im Beitrag wird beschrieben, warum die Umstellung in den Filialen des Discounters Lidl auf den ersten Blick den Eindruck erwecken kann, (fast) alles sei reduziert: Viele Preisangaben erscheinen in Rot, eine Farbe, die im Handel traditionell als Signal für Sonderangebote gelernt ist.

Entscheidend ist jedoch die neue Logik: An der roten Schrift allein lassen sich Rabatte nicht mehr erkennen. Reguläre Preise sind nun rot auf weißem Hintergrund gesetzt; ein tatsächliches Angebot soll daran erkennbar sein, dass das gesamte Schild in der Signalfarbe gestaltet ist.

Der Artikel erklärt außerdem, wie Kund*innen Missverständnisse vermeiden können und warum solche visuellen Reize am Regal die Aufmerksamkeit steuern und Kaufentscheidungen beeinflussen, noch bevor Details bewusst gelesen werden.

Hier geht’s zum vollständigen BNN-Artikel

Text: RM und Bild: RM erstellt mit KI - „4o Image Generation“