Forschung zum Mitmachen
Eye Tracking-Workshop an der DHBW Karlsruhe für Schülerinnen
In Kooperation mit der DHBW Karlsruhe erhielten 15 Schülerinnen des Female Pioneer Network, einem außerschulischen Weiterbildungsprogramm für MINT-interessierte Schülerinnen, praxisnahe Einblicke in die Marktforschung und Werbewirkungsanalyse.
Eye-Tracking-Workshop an der DHBW Karlsruhe
Gemeinsam mit Roger Zimmerman (CEO und Co-Founder Female Pioneer Network) besuchten die Teilnehmerinnen das Eye-Tracking-Labor der DHBW Karlsruhe. Empfangen wurden sie von Prof. Dr. Birgit Franken und Jan Michael Rasimus aus dem Eye-Tracking-Labor sowie Prof. Dr. Esther Rösch, stellv. Gleichstellungsbeauftragte der DHBW Karlsruhe. Schon der Blick hinter die Kulissen war für viele ein Highlight: Statt Hörsaal-Atmosphäre ging es direkt ins Labor mit modernster Eye-Tracking-Technologie – hier wurde Forschung ganz praktisch erlebbar.
Nach einer anschaulichen Einführung in Wahrnehmung, Reizverarbeitung und die Grundlagen des Eye Trackings konnten die Schülerinnen selbst aktiv werden. Sie unterzogen sich einer Eye-Tracking-Analyse beim Betrachten von zehn Werbeanzeigen und einer kurzen Befragung. Besonders bereichernd war die anschließende Auswertung und Diskussion: Die teils verblüffenden Ergebnisse sorgten für Staunen, viele Nachfragen und lebhaften Austausch. Die Schülerinnen brachten sich engagiert ein, stellten kluge, sehr zielgerichtete Fragen und nahmen spürbar viel aus dem Workshop mit. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch gezeigt hat, wie spannend MINT-Themen in der Praxis sein können.
Female Pioneer Network: MINT-Förderung für Schülerinnen
Das Female Pioneer Network richtet sich an MINT-interessierte Schülerinnen ab Klasse 9 im Raum Karlsruhe. Über ein Schuljahr hinweg bietet das Programm praxisnahe Formate in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie Möglichkeiten zum Austausch mit Akteur*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft. Die Teilnahme ist kostenfrei und unterstützt die Teilnehmerinnen dabei, Perspektiven im MINT-Bereich kennenzulernen und Netzwerke aufzubauen.
Text: RM, Fotos: DHBW KA