Informatik: Wenn der Roboterarm nicht dorthin fährt, wo er hinsoll
Siebter Teil der Artikelserie „Neues aus der Fakultät Technik“: Wie können Roboter lernen, ihre Bewegungen präziser auszuführen? Ein Forschungsprojekt aus der Informatik untersucht, wie kollaborative Roboter mithilfe von Lasermesstechnik und intelligenten Algorithmen genauer kalibriert werden können.
Kollaborative Roboterarme, sogenannte Cobots, übernehmen in der modernen Fertigung immer mehr Aufgaben. Damit sie präzise arbeiten können, müssen ihre Bewegungen jedoch exakt kalibriert werden. Genau mit dieser Herausforderung beschäftigt sich ein Forschungsprojekt des Studiengangs Informatik.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Abweichungen zwischen geplanter und tatsächlicher Bewegung eines Roboterarms möglichst genau messen und korrigieren lassen. Dafür wird ein hochpräziser Lasertracker eingesetzt, der die Position des Roboters erfasst und mit den berechneten Koordinaten vergleicht.
Im Projekt wurden verschiedene mathematische Verfahren untersucht, um die Genauigkeit des Systems zu verbessern. Besonders der sogenannte Kabsch-Algorithmus zeigte dabei vielversprechende Ergebnisse. Ziel der Forschung ist es, Roboter künftig zuverlässiger, präziser und effizienter in industriellen Anwendungen einsetzen zu können.
Dieser Artikel ist der Teil der neuen Artikelserie "Neues aus der Fakultät Technik".
Hier gewährt die Fakultät Technik spannende Einblicke in herausragende Arbeiten aus allen Studiengängen der Fakultät. Die Serie zeigt die Vielfalt und Praxisnähe der technischen Ausbildung und macht die innovative Kraft des dualen Studiums greifbar. Aus jedem Studiengang werden wegweisende Projekte, Studien- und Abschlussarbeiten vorgestellt, die unter anderem von Studierenden in enger Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen entwickelt wurden. Von nachhaltigen Energielösungen über intelligente Automatisierung bis hin zu zukunftsweisenden IT-Konzepten präsentiert die Serie die gesamte Bandbreite technischer Innovation.
zur Artikelsserie "Neues aus der Fakultät Technik"
Text: DHBW KA//AB; Foto: DHBW KA//FS