Mit Kunst Karlsruhe entdecken

Teilnehmende von StartDual.international entdecken bei einem Ausstellungsbesuch in der Karlsruher Orangerie Kunst, Kultur und neue Perspektiven

„Das Denken ist… wie eine Nebelwolke, in der nichts notwendigerweise begrenzt ist.“ Mit diesem Zitat von Ferdinand der Saussure, integriert in eines der vielen inspirierenden, künstlerischen Werke, setzten sich am Freitag, dem 12. Juni, die ersten beiden Teilnehmer des Projektes StartDual.international der DHBW Karlsruhe bei einem Besuch der Ausstellung „Gezieltes Umherirren“ der Zeichnerin Nanne Meyer in der Karlsruher Orangerie auseinander.

Das Projekt StartDual.international, das als Teilprojekt von being@DHBW Karlsruhe von Rektor Stephan Schenkel ins Leben gerufen wurde und von der Helga Schulz-Zöller Stiftung finanziert wird, legt neben der reinen Studienvorbereitung einen großen Schwerpunkt auf die Integration der von Deutschen Schulen im Ausland kommenden Teilnehmenden. Die jungen Menschen, die bereits über hervorragende Deutschkenntnisse verfügen, erhalten daher nicht nur fachliche und berufsbezogene Unterstützung, sondern werden auch in weiteren Lebensbereichen begleitet. Im Rahmen eines Praktikums bei ihrem Dualen Partner sammeln die Teilnehmenden bereits vor Beginn des Studiums wertvolle praktische Erfahrungen.

Selbstverständlich gehört auch das Kennenlernen der neuen Heimatstadt Karlsruhe mit ihrem reichen, kulturellen Angebot dazu. Voller Begeisterung bestaunten die beiden angehenden DHBW Studenten und KIT-Trainees Fernando und Mateo aus Mexiko und Bolivien gemeinsam mit dem Team von StartDual.international die zeitgenössischen Zeichnungen in Meyers Sonderausstellung in der Karlsruher Orangerie. Passend zum historischen Gebäude der Ausstellung ließ sich auch die Orange als Frucht in zahlreichen Exponaten wiederfinden. Beim Betrachten der Werke im großzügigen Ausstellungsraum entstanden angeregte Diskussionen über eigene Lebensziele, Erfahrungen und Träume, die wieder einmal zeigten, wie viel gewinnbringender es sein kann, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und die Welt mit offenen Augen zu wahrzunehmen.

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Text: VG, Fotos: GAD