Ready, Set, E-Move
Interkulturelle E-Mobility Business Simulation an der DHBW Karlsruhe
Drei Tage lang realitätsnahe Unternehmensunterscheidungen in binationalen Teams treffen – diese Erfahrung machten Studierende bei der E-Mobility Business Simulation. Das Zertifikatsprogramm fand vom 25.03.-27.03.2026 im Rahmen von RHEIN TO RHIN an der DHBW Karlsruhe statt.
Die teilnehmenden Studierenden der DHBW Karlsruhe, Mosbach und Lörrach arbeiteten gemeinsam mit Kommiliton*innen der INSA Strasbourg in binationalen Teams an einer anspruchsvollen unternehmerischen Herausforderung: In einer computergestützten Business Simulation schlüpften die Studierenden in die Rolle von Manager*innen. Über mehrere Geschäftsperioden hinweg steuerten sie konkurrierende E-Mobility-Unternehmen, trafen strategische Entscheidungen, reagierten auf dynamische Marktveränderungen und stellten sich komplexen, realitätsnahen Aufgaben.
Neben den strategisch-betriebswirtschaftlichen Herausforderungen, standen auch gruppendynamische Prozesse im Fokus. Besonders wertvoll war dabei die Zusammenarbeit in interkulturellen und interdisziplinären Teams: Studierende aus acht Studiengängen, darunter BWL, Mechatronik, Sustainable Science and Technology, Produktionstechnologie und Maschinenbau, brachten unterschiedliche Perspektiven ein und entwickelten gemeinsam innovative Lösungsansätze.
Englisch fungierte dabei als gemeinsame Arbeitssprache und bildete die zentrale Brücke zwischen den deutschen und französischen Teilnehmenden. Damit wurde nicht nur eine reibungslose Zusammenarbeit ermöglicht, sondern auch intensiver fachlicher Austausch sowie der Aufbau interkultureller Kommunikationskompetenzen gefördert.
Das Zertifikatsprogramm ist Teil des Projekts RHEIN TO RHIN, mit dem die DHBW Karlsruhe ihr internationales Profil ausbaut und gezielt auf den Bedarf an deutsch-französisch qualifizierten Fach- und Führungskräften in der Oberrhein-Region reagiert. Das Projekt wird durch die Helga Schulz-Zöller Stiftung gefördert und verbindet Hochschule, Wirtschaft und Praxis über nationale Grenzen hinweg.
Text und Foto: REB