Über das Projekt
Nur wenige Kilometer trennen Karlsruhe von der französischen Grenze. Diese besondere geografische Lage der Oberrhein-Region ermöglicht eine enge wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit dem Nachbarland und bietet für in der Region ansässige Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit – ein echter Wettbewerbsvorteil!
Umso größer ist der Bedarf an Fachkräften, die über die entsprechenden fachlichen, sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen verfügen, um erfolgreich grenzüberschreitend tätig zu sein.
Wissenschaftlich nachgewiesen: Bedarf an deutsch-französischen Profilen
Eine wesentliche Nachfrage nach deutsch-französischen Kompetenzen in der Grenzregion zeigen auch wissenschaftliche Studien, die 2013 und 2021 an der DHBW Karlsruhe durchgeführt wurden. 84% der 150 befragten Unternehmen gaben im Rahmen der Bedarfsanalyse von 2021 an, dass sie an deutsch-französischen Profilen und Kompetenzen interessiert sind. Diese betreffen sowohl technische als auch betriebswirtschaftliche Komponenten, die auch, aber nicht nur für das Handwerk von wesentlicher Relevanz sind. So wurden von den Teilnehmenden der Bedarfsanalyse auf die Frage, welche Fachbereiche oder Berufe von einem deutsch-französisches Studium profitieren würden, zahlreiche unterschiedliche Bereiche genannt.
Unser Konzept: Zielgerichtete & flexible Zertifikatsprogramme
Unser Projekt macht sich diese unterschiedlichen Marktanforderungen zu Nutze: Im Rahmen von RHEIN TO RHIN werden Zertifikatsprogramme für Studierende und Professionals auf Hochschulniveau angeboten – flexibel, spezialisiert und zukunftsorientiert.
RHEIN TO RHIN PRO unterstützt Handwerker*innen, die bereits grenzüberschreitend tätig sind oder künftig grenzübergreifend arbeiten möchten. Dank des modularen Aufbaus können bestimmte Kompetenzen gezielt gefördert und zu individuell abgestimmten Aus- und Weiterbildungsangeboten kombiniert werden.
Mehr Informationen zu unserem Programm für Studierenden, RHEIN TO RHIN CAMPUS sowie unserem Programm für Professionals, RHEIN TO RHIN PRO, finden Sie auf den jeweiligen Unterseiten.
Die Helga Schulz-Zöller Stiftung:
Finanziert wird das Projekt RHEIN TO RHIN von der „Helga Schulz-Zöller Stiftung“ - vorerst für 3 Jahre, anschließend ist eine Verstetigung angedacht.
Namensgeberin der Stiftung ist Helga Schulz-Zöller, die ehemalige Geschäftsführerin der Firma Zöller. Helga Schulz-Zöller hat das Unternehmen mit nur 23 Jahren nach dem Tod ihres Vaters übernommen und mit viel Sinn für Innovationen, Weitblick und unternehmerischem Geschick erfolgreich geführt und zu einem Marktführer in der Herstellung von hochwertigen Abfallsammlerfahrzeugen und Liftersystemen entwickelt.
2013 gründete Helga Schulz-Zöller die gleichnamige Stiftung um auch nach Eintritt in die Rente soziale Projekte zu unterstützen – ein Vorhaben, das auch nach ihrem Tod durch die Stiftung weitergeführt wird. Ein besonderes Anliegen der Stiftungsgründerin war es stets, junge Menschen an das Handwerk heranzuführen und ihnen eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Diese Vision wird von der DHBW Karlsruhe geteilt und ist eine der wesentlichen Katalysatoren für das Projekt RHEIN TO RHIN.